Zu jedem einzelnen Handlungsziel aus der Modulidentifikation wird eine realistische, beispielhafte und konkrete Handlungssituation beschrieben, die zeigt, wie die Kompetenzen in der Praxis angewendet werden.
Luca kann mit seinem Vorgesetzten bei einem Kunden, der im Bereich Textil- und Modehandel tätig ist, ein veraltetes Datensicherungssystem ersetzen:
Innerhalb der nächsten drei Monate soll eine Lösung umgesetzt werden, die den aktuellen Anforderungen gerecht wird und für mindestens 5 Jahre Bestand hat.
Die Lernende bringt an einem Kundengespräch mit einem Fragekatalog die verschiedenen Einflussfaktoren (Datenmenge, Änderungsvolumen, RPO/RTO, IT-Kenntnisse usw.) in Erfahrung.
Aus den vorhandenen Angaben erstellt Luca zusammen mit ihrem Vorgesetzten ein Datensicherungskonzept.
Das erstellte Konzept prüft Luca zusammen mit dem Vorgesetzten auf die Machbarkeit und die Einhaltung von Kenngrössen (RPO/RTO, Medienart, …). Dazu sind möglicherweise weitere Gespräche mit der Kundenfirma notwendig, um beispielsweise wirtschaftliche Fragen, mögliche Änderungen an Infrastruktur oder den Abläufen abzuklären.
Für das überarbeitete Konzept wird Luca nun die entsprechenden Geräte und den Medienbedarf evaluieren.
Die Datensicherungslösung wird installiert, konfiguriert und getestet. Luca dokumentiert dabei die Konfiguration der Soft- und Hardware und erstellt ein Testprotokoll.
Luca testet die Sicherungsprozesse im produktiven System mit manueller und automatischer Ausführung. Der Restore von Daten wird ebenfalls ausführlich in verschiedenen Varianten getestet.
Vor der Übergabe stellt Luca sicher, dass die Inhalte der System- und Betriebsdokumentation dem aktuellen Stand entsprechen und fachgerecht geführt sind. Danach gibt sie die Datensicherung frei.