Zu jedem Handlungsziel aus der Modulidentifikation (hier gekürzt wiedergegeben) werden keine, eine oder mehrere realistische, beispielhafte und konkrete Handlungssituationen beschrieben, die zeigen, wie die Kompetenzen in der Praxis angewandt werden.
Lean arbeitet für den Systemdienstleister ICTpag, der bei mehreren Kunden die ICT betreibt. ICTpag gewann einen neuen Kunden aus dem industriellen Umfeld, welcher vorwiegend von Lean betreut werden soll.
Lean kriegt die Netzwerkdokumentation und überprüft diese auf den IST-Zustand. Dabei merkt Lean, dass diese nicht mehr den Anforderungen entspricht und erstellt diese neu.
Natürlich bestehen seitens Benutzer Zweifel bezüglich der Performance. Zuhause geht alles schneller und besser, warum denn in der Firma nicht? Die Firma ICTpag setzt auf PRTG, weshalb Lean die Geräte in das bestehende System konfiguriert, um die Datenströme messen zu können. Wann findet welcher Traffic statt und wo sind Auffälligkeiten zu entdecken?
Tatsächlich sind Auffälligkeiten aufgetreten. Jeweils am Vormittag stellt Lean fest, dass viel Traffic zum installierten Anmeldeserver existiert. Dabei treten auch wiederholte Pakete auf, was auf Timeouts hindeutet. Ebenfalls findet Lean merkwürdigen Traffic, der sich als permanenter Traffic einer Industriesteuerung herausstellt. Lean erfasst diese Situationen systematisch, so dass später gezielt Korrekturen gemacht werden können.
Das Netzwerk des Kunden ist über die Jahre gewachsen. Jetzt ist es an der Zeit, die einzelnen Segmente in virtuelle LAN aufzuteilen. Lean konzipiert diese und konfiguriert das Netzwerk entsprechend neu.
Der Kunde möchte auch WLAN nutzen. Die bisherigen WLAN Access Points aus dem Consumer-Bereich waren ein Fehlentscheid, welche den Anforderungen nicht reichen. ICTpag arbeitet mit Fortinet-Produkten, weshalb Lean den Gebäudeplan in den WLAN Simulator einliest und einen Vorschlag unterbreitet, wie die neuen Geräte perfekt platziert werden sollen. Lean konfiguriert dann die Produkte und lässt sie vom kundeneigenen Hausdienst montieren. Einige Testgänge bestätigen die erfolgreiche Installation dank Testprotokoll.
Dank der guten Arbeit von Lean sind nun die Mitarbeitenden mit der ICT-Infrastruktur glücklich. Doch das verstärkte Bedürfnis nach HomeOffice insbesondere für Sachbearbeitende führt zum Wunsch, auch von ausserhalb der Firma auf firmeninterne Infrastruktur zuzugreifen. Auch der Maschinenpark lässt sich so von ausserhalb der Firma überwachen und gewisse Anpassungen vornehmen. Deshalb konzipiert Lean ein korrektes VPN.
Bei der Anforderungsanalyse kam zur Sprache, dass der Kunde einen Standort in Lettland betreibt und die Zusammenarbeit gestärkt werden soll. Vor allem die interne Dateiablage soll deshalb auch von Lettland aus direkt benutzt werden.