Zu jedem einzelnen Handlungsziel aus der Modulidentifikation wird eine realistische, beispielhafte und konkrete Handlungssituation beschrieben, die zeigt, wie die Kompetenzen in der Praxis angewendet werden.
Hanna und Patrick analysieren bei ihrem Kunden, dem Kurszentrum für berufliche Integration, folgende Aspekte:
Für das neue Kursmanagementsystem, das Hanna und Patrick implementieren werden, sollen möglichst die Daten aus den bestehenden Systemen (Directory-Services) übernommen werden. Dort wo nötig soll der Datenfluss angepasst und Synchronisierungen proaktiv, sowie automatisch angestossen werden.
Für das Kursmanagementsystem und evtl. auch die interne IT soll ein Slave-Directoryservice installiert werden, der zeitnah die notwendigen Daten bereitstellt, die aus den anderen Systemen übernommen werden. Aus Datenschutzgründen (Datensparsamkeit) werden nur zwingend benötigte Felder abgebildet. Hanna und Patrick erstellen einen Überblick, wie der Aufbau dieses Systems aussieht und welche Synchronisationen zu welchen Zeitpunkten erfolgen sollen.
Hanna und Patrick installieren und konfigurieren einen passenden Service und setzen den entsprechenden Directoryservice mit auf.
Auf dem installierten Directory werden von den beiden die Synchronisationen eingerichtet, so dass die Daten gemäss Vorgabe im Directory vorhanden sind.
Hanna und Patrick überprüfen die Validität der Daten, überprüfen die Synchronisation gemäss der Vorgabe und beobachten die Prozesse: Änderung von Einträgen, Neueinträge und Löschung von Einträgen. Tritt ein fehlerhaftes Verhalten auf, wird dieses korrigiert.
Der Directoryservice wird nun an das neue Kursmanagementsystem verbunden. Hanna und Patrick prüfen die Funktionalität, wie beispielsweise die Anmeldung und Einschreibung.
Nachdem der Testbetrieb während mehreren Synchronisationsphasen reibungslos funktioniert hat, wird die Dokumentation nachgeführt und der Service an den Kunden übergeben.