Handlungssituationen

Handlungsziele und typische Handlungssituationen

1. Ermittelt aus Vorgaben die erforderlichen Services und leitet nötige Anforderungen ab.

Kim erhielt nach einem Kundengespräch von der Vorgesetzten eine Fallbeschreibung.

Die Firma bietet Büro-Dienstleistungen an Handwerksbetriebe an. Insbesondere werden Korrespondenz- und Rechnungen für die auftraggebenden Handwerksbetriebe erledigt. Ebenfalls ist Buchhaltung Teil der täglichen Arbeit.

Diese Firma ist über die Jahre aus einem Ein-Mann-Betrieb in eine kleine Firma von rund zehn Mitarbeitenden gewachsen. Sie zieht jetzt in eine neue Liegenschaft ein und will dabei auch die Informatik neu organisieren und professionalisieren. Dazu gehören saubere Konfiguation der internen IP-Adressierung per DHCP, aber auch korrekt konfigurierte DNS-Infrastruktur. Für die Datenablage wird WebDAV in Betracht gezogen. Für die Sicherheit der Datenübertragung werden am Ende noch Zertifikate eingesetzt.

Daraus ergaben sich einige Fragen, die Kim über die Vorgesetzte beim Kunden klären liess. Kim leitet aus der Situation nun die nötigen Anforderungen an das zukünftige System ab.

2. Erarbeitet ein Konzept für die Integration der Services gemäss Vorgaben und definiert Sicherheitsmassnamen.

Aus diesen Anforderungen erstellt Kim anschliessend ein Konzept, wie die nötigen Services zu integrieren sind. Dabei achtet Kim insbesondere auf Sicherheitsmassnahmen.

3. Konfiguriert die benötigten Services gemäss Vorgaben und überprüft deren Funktionalität anhand der Anforderungen.

Kim installiert und konfiguriert die einzelnen Dienste fachgerecht. Die Funktionalität überprüft Kim systematisch, um den sicheren Betrieb zu gewährleisten.

4. Konfiguriert Netzwerkverbindungen und überprüft deren Funktionalität.

Kim verbindet die einzelnen Dienste und konfiguriert dazu die Netzwerkverbindungen. Ein eigens dafür erstelltes Netzwerkschema hilft bei der Umsetzung. Ob alles funktioniert überprüft Kim fachgerecht systematisch.

5. Integriert verschiedene Services und Plattformen zu einem Gesamtsystem und testet die Integration.

Verschiedene Dienste werden nun zusammen in ein Gesamtsystem integriert. Kim erstellt selbstverständlich ein ausführliches Testprotokoll und prüft die Installation im Detail.

6. Grenzt allfällige Fehler systematisch ein, protokolliert diese und leitet Massnahmen zur Fehlerbehebung ein.

Fehler, wie z. B. vergessen gegangene Dienststarts oder beim Reboot nicht mehr laufende Dienste, grenzt Kim mit gängigen Mitteln systematisch ein. Fehler und Massnahmen zur Fehlerbehebung werden mit Quellennachweis protokolliert.

7. Dokumentiert das Gesamtsystem so, dass es jederzeit nachvollzogen werden kann.

Die Dokumentation verfasst Kim wie gewohnt so, dass das Gesamtsystem jederzeit nachvollzogen werden kann. Diese wird von Kim mit einer persönlichen Reflexion ergänzt.

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